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News Detail

Praktikum für bessere Orientierung im Berufe-Labyrinth

Arbeitsluft schnuppern und selbst Hand anlegen durften kürzlich über 130 Realschüler aus der Region bei ihrem einwöchigen Praktikum im Berufsbildungswerk Burghausen (BBiW). Sie sind jetzt nicht nur besser informiert, sondern auch entschlossener bei ihrem Berufswunsch.

Berufsorientierung heißt es in den meisten Schulen, wenn es in Richtung Schulabschluss geht. Einige Schüler haben sich vielleicht schon Gedanken gemacht, welcher technische, chemische oder auch kaufmännische Ausbildungsberuf in Frage käme. Andere wiederum sind sich über ihren Berufswunsch noch nicht sicher. Was genau macht ein Chemielaborant, ein Industriemechaniker oder eine Kauffrau für Büromanagement? Um das herauszufinden und vor allem auch selbst zu erleben, gibt es schon seit vielen Jahren Praktika im Berufsbildungswerk Burghausen für Schulen aus der Region. Im Juli nutzten über 130 Realschüler diese Gelegenheit und testeten fünf Tage lang im BBiW oder in den Büros im WACKER-Werk, wie es in der Ausbildung später sein könnte.

Was ein Wälzlager ist, erfuhren die Praktikanten im Bereich Metalltechnik. Dort durften sie bei einem Getriebe die Zahnräder und Wälzlager demontieren und wieder fachgerecht montieren. Beim Bohren und Sägen an der Werkbank entstanden kreative Bilderrahmen und Steckspiele aus Plexiglas, sowie Würfel aus Stahl – perfekte „Beweisstücke“ für zuhause. Genauso wie ein Industriemechaniker lernten die Schnupperschüler auch, wie man ein Präzisionsstahlrohr biegt und anschließend in ein Rohrmodell integriert. Zum Thema Pneumatik wurde eine Schaltung am PC geplant und anschließend auf Funktion getestet.

Im weißen Laborkittel erkundeten die Realschüler die Welt der Chemie und Physik rund um die spannenden Berufe der Chemikanten und Chemielaboranten. Aufgeteilt in Kleingruppen konnten sie sich abwechselnd ein Bild von der Verfahrenstechnik und dem Laborumfeld machen. An real nachempfundenen Produktionsanlagen in den Lehrtechnika des BBiW erfuhren die Praktikanten, wie verfahrenstechnische und chemische Prozesse und Vorgänge funktionieren. Wie werden Anlagen angefahren, kontrolliert und überwacht? Wie mache ich eine korrekte Qualitätsanalyse oder wie gehe ich mit Glasgeräten und Laborequipment, wie z.B. einer Pipette, Bürette oder Messzylindern richtig um? Fachbegriffe wie Synthese, Destillation, Titration oder Brechzahlbestimmung sind jetzt nicht mehr so kompliziert wie im Chemieunterricht. Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig, dass man Naturwissenschaft viel besser versteht, wenn man sie hautnah erleben kann. Die WACKER-Azubis vom ersten und zweiten Lehrjahr hatten dabei alle Hände voll zu tun, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die interessierten Praktikanten weiterzugeben.

Schüler, die eher zu kaufmännischen Berufen tendierten, waren in den fünf Tagen in verschiedenen Abteilungen im WACKER-Werk eingesetzt. Dort erledigten sie selbständig einfache Bürotätigkeiten und unterstützen die Mitarbeiter beim „daily business“.

Wie ein Chemiewerk von innen aussieht, war auf der Werkrundfahrt am letzten Praktikumstag zu sehen. Mit vielen neuen Eindrücken und praktischen Erfahrungen kehrten die Schüler wieder zurück in ihren Schulalltag. Vielleicht wurde dem einen oder anderen Praktikanten jetzt klarer, ob bei den Schnuppertagen „sein Traumberuf“ dabei war.

Dr. Wolfgang Neef, Leiter des Berufsbildungswerks, betont: „Im Wort Praktikum steckt das Verb „praktisch“, hat also etwas mit den Händen zu tun. Denn nicht nur Theorie, sondern eben auch Praxis gibt den jungen Leuten einen optimalen und intensiven Einblick in unsere Ausbildungsberufe. Sie erleichtert die Berufsorientierung, denn nach dieser Zeit wissen die meisten, welcher der Berufe zu ihnen passt oder gar nicht in Frage kommt. Gleichzeitig ist das natürlich eine hervorragende Werbung für die Ausbildung bei WACKER. Die Ausbilder und aktuellen Azubis stehen in dieser Woche den Schülern als Berater und Lernbegleiter zur Seite“.