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Girls‘ Day 2018 im Berufsbildungswerk Burghausen

50 Mädchen testeten Chemie und Technik.

Girls' Day-Berufe sind Berufe, in denen der Frauenanteil unter 40 Prozent liegt. Aus diesem Grund wurde 2001 der Mädchenzukunftstag ins Leben gerufen, um junge Frauen schon während ihrer Schulausbildung auch für eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung zu interessieren. Denn nur wenige schöpfen diese Berufsmöglichkeiten nach ihrem Schulabschluss aus. Herausfinden, ob eben ein solches Berufsbild zu einem passt, kann man am besten, wenn man in Laboren, Werkstätten oder technischen Einrichtungen erlebt, wie spannend die Arbeit dort ist. Und das geht bei WACKER: Insgesamt 50 Schülerinnen aus verschiedenen Schulen der Region hatten sich für den Girls‘ Day am 26. April im Berufsbildungswerk Burghausen (BBiW) angemeldet. Sie alle nutzten die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in einem modernen Chemieunternehmen zu informieren. Die Mädchen, die sich z.B. für den Ausbildungsberuf Chemikantin interessierten, erfuhren in den Lehrtechnika, wie man verfahrenstechnische Anlagen kontrolliert, steuert und überwacht. Auch verschiedene Messmethoden konnten ausprobiert und der Umgang mit Glasgeräten geübt werden. Bei den Industriemechanikern in der Werkstatt testeten die Schülerinnen ihre Fähigkeiten z.B. beim Sägen und Warmbiegen eines Plexiglasbilderrahmens. Sehr interessant fanden die Mädchen eine speicherprogrammierbare Steuerung bei den Elektronikern für Automatisierungstechnik und gewannen erste Einblicke in die Installations-technik. Der Mädchenzukunftstag bei WACKER ist „echt“ praxisbezogen und macht Spaß. Danach sind chemische und technische Berufe gar nicht mehr nur typisch männlich. Die weiblichen Azubis, die die einzelnen Aufgaben souverän erklärten, sind dabei sicher auch ein positives Vorbild für die Schülerinnen.

BBiW-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Neef zieht eine positive Bilanz aus der diesjährigen Veranstaltung: „Die klassischen Rollenklischees haben ausgedient. Technische Berufe verlangen heute Aufmerksamkeit, Köpfchen und Interesse und keine Muskelkraft. Hier stehen unsere weiblichen Azubis ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Das konnten die Teilnehmerinnen an diesem Tag sehr gut selbst erfahren – und das war unser Ziel!“