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WACKER-Azubi überzeugt bei Berufe-WM

Burghausen; Alle zwei Jahre treten Auszubildende, Studierende und junge Fachkräfte aus allen Teilen der Welt zu einem öffentlichen internationalen Wettbewerb der Berufe an. Rund 1.200 der Weltbesten ihres Berufsfaches im Alter bis 22 Jahre wetteiferten bis Mitte August bei den WorldSkills in Sao Paulo um Gold, Silber und Bronze. Mit dabei: der 19-jährige Tobias Langer aus Burgkirchen, Elektroniker für Automatisie-rungstechnik bei WACKER.

 

15 Tage war Tobias Langer, der diesen Sommer seine Lehre bei WACKER erfolgreich abgeschlossen hat, in Lateinamerika unterwegs und war Teil des 41-köpfigen „Team Germany“. Das gemeinsame Ziel: Sich mit ausgezeichneten Leistungen in den jeweiligen Berufsdisziplinen in der Weltspitze zu etablieren. Begleitet wurde der 19-jährige auf seiner anspruchsvollen Reise von Heinrich Schikaneder, stellvertretender Ausbildungsleiter Elektrotechnik im BBiW, sowie von Andreas Hochecker von der Firma Elektro Kreutzpoitner, der dem Burgkirchner als Nationaltrainer und Schiedsrichter mit Rat und Tat zur Seite stand.

Insgesamt vier Tage musste der Wackerianer hochkonzentriert an seiner Wettkampfaufgabe arbeiten. Die konkrete Prüfung: Eine Steuerung für ein Rührwerk mit Abfüllung planen und umsetzen. Dabei achteten die Juroren vor allem auf Sauberkeit und Sorgfalt bei der Arbeitsausführung, auf Messgenauigkeit, auf Funktionstüchtigkeit und Einhaltung der Maße sowie auf die fachliche Richtigkeit. Neben dem Anfertigen einer eigenen Anlage mussten die Teilnehmer zudem an einer bereits aufgebauten elektronischen Anlage nach möglichen Fehlern suchen. Tobias Langer konnte dabei überzeugen und landete auf Platz 6 bei insgesamt 25 Teilnehmern im Beruf „Anlagenelektrik“. Ein hervorragendes Ergebnis, das mit einer Exzellenzauszeichnung, der sogenannten „Medallion for Excellence“, gewürdigt wurde.

Auf die Berufe-WM vorbereitet wurde der Wackerianer im Berufsbildungswerk Burghausen. Jeder Teilnehmer durfte die Prüfungsaufgabe im Vorfeld testen und den Aufbau der Anlage im heimischen Umfeld proben. Für den tatsächlichen Wettkampf wurden dann 30 Prozent dieser Aufgabe abgeändert. Geübt hat Tobias Langer dabei vor allem auch die optimale Zeiteinteilung: Nur 20 Stunden, verteilt auf vier Tage, stand für den kompletten Aufbau zur Verfügung.

Nach dieser aufregenden Erfahrung beginnt für Tobias Langer nun der nächste Schritt in der Karriereplanung: Der Besuch der Berufsoberschule mit Abschluss zum Fachabitur im technischen Zweig.