173 Auszubildende von WACKER und Siltronic konnten in diesem Jahr ihre Ausbildung erfolgreich beenden. Der Großteil von ihnen unterstützt nun als Nachwuchsfachkraft den laufenden Betrieb. So wie Simon Christ, der seit Juli im Geschäftsbereich BIOSOLUTIONS im Process Development arbeitet. Mit ihm hat die Abteilung einen ganz besonderen Auszubildenden übernommen: Christ zählte in seinem Jahrgang nicht nur zu den Azubis mit Auszeichnung, sondern darf sich auch bester bayerischer Auszubildender im Bereich Chemielaborant nennen. Hierfür erhielt er von der IHK Oberbayern bei einem großen Festabend eine Ehrung von Dr.Dr.h.c.mult. Erich Greipl (Präsident der IHK Oberbayern) und Ingrid Obermeier-Osl (Vorsitzende im IHK-Bezirk Altötting-Mühldorf).
„Ich bin zufrieden, dass ich das Beste aus den drei Jahren Ausbildung herausgeholt habe“, antwortet der 26-jährige Burghauser auf die Frage, wie sich dieser Erfolg anfühlt. „Und natürlich bin ich froh, dass der Prüfungsdruck nun erst einmal hinter mir liegt. Jetzt kann ich mit Zuversicht auf die nächsten Herausforderungen zugehen.“ Rückblickend auf seine Ausbildung erinnert sich Christ besonders gerne an die Zeiten in den Übungslaboren im BBiW: „Hier konnte ich auch meine eigenen Ideen ausprobieren – auch wenn sie am Ende nicht immer so funktioniert haben, wie ich mir das vorgestellt habe.“ Aber auch die Einsätze im Werk zählen zu den persönlichen Highlights während seiner Ausbildungszeit. „Ich hatte in meinen Laborgruppen sehr nette und kompetente Kollegen und Vorgesetzte. Durch ihre große Erfahrung habe ich viel gelernt, das mir auf meiner jetzige Stelle weiterhilft“, berichtet Christ. Aktuell ist der frisch gebackene Chemielaborant im Geschäftsbereich BIOSOLUTIONS für Material- und Stabilitätstests sowie für Kleinmusterversände zuständig und führt zum Teil auch betriebsunterstützende präparative Chemie durch.
Das Lernen auf seine Abschlussprüfungen ist nun vorbei – doch „ausgelernt“ hat Bayerns bester Chemielaborant-Azubi noch lange nicht: „Jetzt heißt es erst einmal, meine jetzige Stelle vollständig meistern zu können. Für die weitere Zukunft strebe ich eine Weiterbildung zum Labortechniker an.“