Rund 700 Auszubildende werden derzeit im Berufsbildungswerk Burghausen (BBiW) für WACKER in anspruchsvollen technischen Berufen wie Chemikant, Chemielaborant, Elektroniker, Mechatroniker, Industriemechaniker und in einem breiten Spektrum an kaufmännischen Berufen ausgebildet. In Kooperation mit den Hochschulen in Mannheim und Heidenheim bietet WACKER zudem Studiengänge bis zum Bachelorabschluss an. Von der hervorragenden Qualität der Ausbildung überzeugte sich nun Bayerns Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber bei einem Informationsbesuch im BBiW. Organisiert wurde der Besuch von Dr. Hermann Fußstetter, Vice President Innovation Management Support, der gemeinsam mit Dr. Huber im Vorstand der Stiftung „Bildungspakt Bayern“ tätig ist. „Im Rahmen der Aufgaben zur Weiterentwicklung der Schulen, insbesondere der Mittelschulen, haben Dr. Huber besonders die Art des Lehrangebotes, die Unterrichtsmethodik, die Anforderungsprofile der Ausbildungsrichtungen und im Vergleich dazu die Qualität und Zahl der Bewerber interessiert“, berichtet Dr. Fußstetter über die Intention des Besuches. Das Fazit von Staatssekretär Huber fällt am Ende des Tages durchwegs positiv aus: Hier wird nicht nur das Fundament für eine qualifizierte berufliche Zukunft junger Menschen gelegt, sondern außerdem eine enge Vernetzung von Schule und Betrieb exerziert, wie es selbst im ehrgeizigen Bayern noch nicht überall selbstverständlich ist. Josef Schlehaider, Geschäftsführer des BBiWs, informierte gemeinsam mit Carlo Dirschedl, Leiter der Altöttinger Berufsschule, sowie einem Team an Ausbildern über die Aktivitäten im Berufsbildungswerk. Als Herausforderung in der Bildungspolitik nannte Staatssekretär Huber, die jungen Menschen wieder stärker mit den technischen Berufsbildern vertraut zu machen und sich ihrer Begabungen stärker bewusst zu werden. Er wünscht sich, dass Unternehmen verstärkt mit Bildungseinrichtungen in Kontakt treten, um diese Lücke zu füllen. Das BBiW engagiert sich hier in vorbildlicher Weise und arbeitet eng mit den Schulen in der Region zusammen. So erhalten jährlich rund 600 Schüler in Praktika einen Einblick in die Anforderungen und das Profil der angebotenen Berufe. Und nicht nur die Schüler können einen Blick hinter die Kulissen werfen: Auch Lehrerpraktika werden regelmäßig im BBiW angeboten und genutzt.
Pressebericht Januar 2011